Kaufbeuren lebt Demokratie

Das „Haus der Demokratie“ hat seine Pforten mittlerweile geschlossen. Zurück bleibt der nachhaltige Eindruck vieler Gespräche, Diskussionen und Veranstaltungen.

Das Haus der Demokratie ist mittlerweile geschlossen. Seine Wirkung aber hält an. Als Anlaufstelle für spannenden Austausch hatte es sich unter anderem am Tag der Eröffnung mit Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey gezeigt. Foto: Kaufbeuren-aktiv
Das Haus der Demokratie ist mittlerweile geschlossen. Seine Wirkung aber hält an. Als Anlaufstelle für spannenden Austausch hatte es sich unter anderem am Tag der Eröffnung mit Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey gezeigt. Foto: Kaufbeuren-aktiv

Wenn er auf die vergangenen Wochen zurückblickt, kann Kilian Herbschleb von zahlreichen interessanten Diskussionen berichten, die er und seine Kollegen mit vielen Kaufbeurern führen durften. Das „Haus der Demokratie“, welches die städtische Abteilung Kaufbeuren-aktiv mit Unterstützung des Stadtjugendrings am 21. September in der Kaiser-Max-Straße eröffnet hatte, war ein voller Erfolg und lockte eine Menge Menschen an. "Wir freuen uns, dass wir über 800 Personen im Haus der Demokratie begrüßen konnten", sagt Herbschleb von der externen Koordinierungsstelle "Demokratie leben!" im Kaufbeurer Stadtjugendring zufrieden.

Wenngleich jeder Tag im Haus der Demokratie einzigartig und spannend war, so waren es doch einzelne Veranstaltungen, die besonders in Erinnerung bleiben werden. Etwa die Eröffnungsveranstaltung mit Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey, die die Idee und das herausragende Engagement der Organisatoren lobte. Ihre Anwesenheit unterstrich die überregionale Bedeutung des innovativen Kaufbeurer Demokratie-Projekts. Ein weiteres Highlight war sicherlich der Besuch von Ines-Andrea Reinhold von Drüben, die die Zuschauer mit ihrer ganz eigenen Flucht-Geschichte aus der DDR in ihren Bann zog. Sie trug damit einen weiteren spannenden Beitrag, der zugleich ein flammender Appell für Demokratie war, bei. Abgerundet wurde das vielfältige Programm durch Politikersprechstunden, Besuche von Schulklassen und verschiedene Vorträgen. Mit der filmzeitkaufbeuren war außerdem ein engagierter Partner gefunden, der nicht nur im Haus selbst aktiv war, sondern auch mit einem erstmals verliehenen Demokratiepreis an das Projekt anknüpfte.

"Wir haben das Motto 'deine Meinung zählt' im Haus der Demokratie gelebt. Es gab viele Gespräche, Begegnungen und Sprechstunden", sagt Alfred Riermeier, Leiter des Jugend- und Familienreferates der Stadt. "Ich danke dem Stadtjugendring Kaufbeuren und ganz besonders Kilian Herbschleb für sein außerordentliches Engagement." Das Haus der Demokratie stehe für eine Idee und eine Denkweise, die in der Kaiser-Max-Straße buchstäblich Raum gefunden hatte. „Bei den Besuchern und Teilnehmern werden die Gespräche und Veranstaltungen sicherlich nachwirken und auch wenn diese Räumlichkeiten nun geschlossen sind, so bleibt der Grundgedanke dahinter erhalten und wird weitergeführt.“

Das „Haus der Demokratie“ ist ein Projekt der Stadt Kaufbeuren, Abteilung Kaufbeuren-aktiv, im Rahmen des Programms "Demokratie leben!" mit großer Unterstützung des Stadtjugendrings Kaufbeuren.

 

Mehr Informationen unter:
www.kaufbeuren-aktiv.de/haus-der-demokratie

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